Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies

Curriculum

Das dreijährige Studienprogramm beinhaltet Theorie- und Methodenseminare, in denen Konzepte und Ansätze der relevanten Forschungsrichtungen erarbeitet und diskutiert werden. In Forschungskolloquien erhalten die Promovierenden Gelegenheit, ihre Dissertationsvorhaben im Kreis der Doktoranden/innen, wissenschaftlichen Betreuer/innen (Principal Investigators) und Gastwissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland vorzustellen. Ergänzt wird der Lehrplan durch Sprachkurse, Workshops und Ergänzungsseminare an Berliner Wissenschaftseinrichtungen, die die Promovierenden entsprechend ihrer fachlichen Bedürfnisse auswählen  können.

Um das gemeinsame Arbeiten in der peer group zu fördern, können, zusätzlich zu den Theorie- und Methodenseminaren, Lese- und Diskussionskreise zu einzelnen Forschungsgebieten gebildet werden. Kurse, die Anleitung zu wissenschaftlichen Arbeitstechniken geben, runden das Lehrprogramm ab. Im Bereich Wissenstransfer und -management werden zusätzliche Schlüsselqualifikationen für die spätere berufliche Laufbahn vermittelt.

Zusätzlich werden die Doktoranden/innen ermutigt, an Fachkonferenzen teilzunehmen oder bereits bestehenden Forschungsgruppen an anderen wissenschaftlichen Einrichtungen beizutreten. Bei Interesse besteht die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der Lehre zu sammeln.

 

Curriculum

 

Die erfolgreiche Teilnahme am Studienprogramm der Graduate School erfordert den Erwerb von insgesamt 30 Leistungspunkten (LP), die sich wie folgt zusammensetzen:

 

  • Einführung (2 LP)
  • Theorien- und Methodenseminar (4 LP)
  • Forschungskolloquium I (4 LP)
  • Forschungskolloquium II (4 LP)
  • Flexible Kurse und wissenschafts- bzw. berufsorientierte Aktivitäten (16 LP)

 

Im ersten Jahr vertiefen die Promovierenden ihr theoretisches und methodisches Wissen mit dem Ziel, die leitenden Fragen für ihr Forschungsprojekt weiter zu entwickeln. Ein erster dreimonatiger Auslandsaufenthalt zur Feldforschung ist möglich.

Im zweiten Jahr widmen sich die Promovierenden vornehmlich der Feldforschung bzw. der Arbeit in Archiven und Bibliotheken.

Am Ende des ersten und des zweiten Studienjahres legen die Promovierenden das Manuskript eines Kapitels ihrer Dissertation im Umfang von 20-30 Seiten zur Beurteilung durch das Promotionskomitee vor. Eine positive Beurteilung nach dem ersten Jahr ist Bedingung für die weitere Teilnahme am Studienprogramm der Graduiertenschule.

Im dritten Jahr stellen die Promovierenden die Ergebnisse ihrer Forschung zur Diskussion und stellen die Dissertation fertig. Sie werden auch darin bestärkt, ihre Karriereplanung voranzutreiben.   

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Promotionskomitee, das aus dem/der  Erstgutachter/in und zwei weiteren Wissenschaftler/ innen (Principal Investigators) besteht, betreut jeden Promovierenden individuell.

Die Promovierenden sind zugleich Mitglieder der Dahlem Research School und – je nach Zugehörigkeit des/der Erstgutachters/in – als Promotionsstudenten/innen an der Freien Universität Berlin oder der Humboldt-Universität zu Berlin eingeschrieben.

Die Dissertation kann in englischer oder deutscher, auf Antrag auch in einer anderen Sprache eingereicht werden. Die primäre Kommunikationssprache ist Englisch.